Referenzen

Maersk Building in Kopenhagen, Dänemark

Im Januar 2017 wurde ein ikonischer neuer Turm - das Mærsk-Gebäude - in Anwesenheit von Königin Margarethe eingeweiht: ein weiteres wichtiges Wahrzeichen der Skyline von Kopenhagen. Architekten C.F. Møller erklären ihr Design, das von durchgehenden, gekrümmten Bändern aus vertikalen Sonnenschutzsystemen aus Kupfer charakterisiert wird.

Die Architekten wollten ein nachhaltiges Wahrzeichen schaffen, das auf eine neue und offene Weise im Dialog mit der Stadt und der Universität steht. Der neue Komplex soll auch als Katalysator für eine positive Stadtentwicklung in der unmittelbaren Nachbarschaft und der ganzen Stadt dienen. Der 15-stöckige Turm ruht auf einer Reihe von kleineren Gebäuden, die die Gemeinschaftsbereiche beinhalten: drei Auditorien, Klassenräume, eine Kantine, ein Demonstrationslabor, Konferenzräume und ein Buchcafé.

EIN GRÜNER SOZIALER MITTELPUNKT FÜR DEN CAMPUS

Der markanteste Teil dieser Ebene ist der weitläufige Wissenschaftsplatz, der das neue soziale Zentrum des Panum-Instituts und des Nørre Campus der Universität Kopenhagen bilden wird. Dort befindet sich der Haupteingang und der Platz verbindet alle Funktionen des Komplexes. Es wird ein neuer öffentlicher Campuspark errichtet, der Forschern und Studenten Bereiche für Outdoor-Studien und Erholung bietet sowie neue Grünflächen und einen 300 Meter langen erhöhten Fußweg für alle Bewohner von Nørrebro. Die Öffentlichkeit wird auch eingeladen, die Spitze des Turms mit einem Café, einer Lounge und Aussichtspunkten zu besuchen.

Das neue 42.700 m2 große Gebäude beherbergt modernste Einrichtungen für Forschung und Lehre der Gesundheits- und Medizinwissenschaften. Die meisten Etagen sind der fortgeschrittenen Forschung gewidmet und das Gebäude ist daher so konstruiert, dass es völlig stabil ist. Sein Betonkern wird vor Ort gegossen, so dass die Vibrationen des Stadtlebens nicht die Forschungsaktivitäten auf den verschiedenen Etagen stören. Das Gebäude ist auch eines der energieeffizientesten Laborgebäude Dänemarks:  mit klimafreundlicher Zentralkühlung, Wiederverwendung von Regenwasser für sanitäre Zwecke und Bewässerung sowie 1.500m2 Solarzellen.

ENTWICKLUNG DES DESIGNS

Die städtische Umgebung und der Blick über den Ort waren Schlüsselfaktoren für die Gestaltung des Mærsk-Gebäudes. Die dreieckige Grundfläche, die von den Winkeln der angrenzenden Straßen und ihrer Form abgeleitet ist, präsentiert ihre engste Spitze gegenüber dem schlanken Turm einer nahegelegenen Kirche. Diese Ausrichtung trägt auch zur Energieeffizienz des Gebäudes bei, indem es die Südausrichtung reduziert und damit das Aufheizen des Gebäudes vermeidet.

Der Masterplan schafft eine gut lesbare Komposition auf dem Grundstück - eine Sternform, die es ermöglicht, den Komplex in Phasen zu bauen und so Platz für weitere zukünftige Erweiterungen zu lassen, die noch nicht definiert wurden. Die Sternform schafft auch eine Reihe von lebendigen städtischen Bereichen, die eng mit den umliegenden Gebäuden verknüpft sind und bindet die örtliche Nachbarschaft durch die Bereitstellung von Grünflächen sowie von öffentlichen Wegen über das Grundstück mit ein - alles für das Gemeinwohl.

Teilen: 

Gebäude

Eigentümer: 
University of Copenhagen, Faculty of Health and Medical Sciences
Fertigstellung: 
2017
Land: 
Dänemark
Postleitzahl: 
2200
Stadt: 
Copenhagen
Straße: 
Blegdamsvej 3B
Standort: 

Kategorien

Anwendungen: 
Fassaden
Paneele
Beschattung
Gebäudeart: 
Gesundheitssektor
Bildungseinrichtungen
Kupferart: 
Klassik
Eigentümer: 
Neu

Architekt

Name, office: 
C.F. Møller

Kupferlieferant

Titel: 
Waagner-Biro Stahlbau AG.

Awards

Jahreszeit: 
2017
Kategorien: 
Finalist

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Birgit Schmitz

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